Die Idee

Schon wieder ein Spur 0 Anbieter? Nein Danke! Es muss doch andere Mittel geben, um seine eigenen und die Wünsche Anderer in die Tat umzusetzen?

Und damit wären wir auch schon bei der Idee von Projekt Null. Statt alleine und im Verborgenen Sachen für die Spur 0 zu entwickeln, wäre es doch viel schöner gemeinsam an den Themen zu arbeiten, die uns interessieren und unseren Bedarf decken, ohne dabei kommerzielle Absichten zu verfolgen?

Info: Mehr zur Entstehung von Projekt Null findet sich im ersten Blog Eintrag Aller Anfang ist schwer.

Wer oder was ist Projekt Null?

Projekt Null ist ein privates Open Source Projekt, das sich der Modellbahn in Spur 0 widment. Hinter Projekt Null stehe erstmal ich, Djordje Gladovic alias Tschokko. In der Spur 0 Gemeinschaft tummel ich mich erst seit wenigen Jahren. In der Modellbahnwelt zähle ich dagegen zu den Unbekannten. Meine letzten Berührungen mit der Modellbahn liegen doch schon ein paar Tage zurück.

Die Spur 0, respektive der Maßstab 1:45, hat mich schwer getroffen. Die Größe und Detailierung ist sagenhaft gut, auch besonders gut, wenn die Sehkraft spürbar nachlässt. Kleiner bauen möchte man jedenfalls nicht mehr, nach dem Erstkontakt mit der Spur 0. Die Option noch Größer zu gehen besteht zwar, aber der Aha-Effekt bleibt aus, ganz zu Schweigen davon, wie sich die größeren Maßstäbe auf den Geldbeutel auswirken. Leider geniest die Spur 0 nicht die Verbreitung wie andere Maßstäbe. Das ist Vor- und Nachteil zu gleich. Denn was es nicht zu kaufen gibt, gilt es eben selbst zu bauen.

Dieser Tatsache geschuldet, widmete ich mich einer alten Leidenschaft, der Computer-gestützten Konstruktion in 2D und 3D. In Verbindung mit 3D-Drucker, Hobby-Laser und CNC-Maschinen eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Trotzdem stößt man an Grenzen, in der Regel aufgrund mangelnder Erfahrung. Aber ist das Grund genug das Rad neu zu erfinden? Nein!

Ohne die vielen begnadeten Modellbauer hätte die Spur 0 niemals ihre Verbreitung gefunden. Meine Probleme, eure Probleme, lassen sich immer lösen! Es braucht lediglich die richtigen Leute dazu. Aber wie mobilisiert man die Richtigen? Ich vermute, in dem man gibt und nimmt.

Die Spur 0 Open Source Initiative

Stammtische, Vereine und Basteltreffen sind und waren immer ein erfolgsversprechendes Mittel gemeinsam an Projekten zu arbeiten und Wissen zu bündeln. In so verrückten Tagen wie heute, aber auch geschuldet der Digitalisierung, hat die persönliche Zusammenkunft nachgelassen und der technologische Fortschritt ist spürbar in die Modellbahnzimmer eingekehrt. Viele neue Ideen werden inzwischen am Computer geboren.

Aber wie teilt man seine digitalen Ideen und Projekte mit anderen? Vor allem, wie gewinnt man Mitstreiter, die ihre Erfahrung einbringen und letztendlich zum Erfolg des Vorhabens beitragen? Vor dieser Frage stand die Softwarewelt auch mal und die Lösung lautete: Open Source

Open Source bedeutet nichts anderes, als die Quellen seiner Software offen zu legen. Somit erhält jeder tiefe Einblicke in die bisherige Arbeit und kann Verbesserungen und Weiterentwicklungen vornehmen. Der Beitrag zum Projekt erfolgt dabei grundsätzlich kostenlos und auf diesem Wege können auch eigene Wünsche in die Software einfliesen. Entsprechende Lizenzen schützen das geistige Eigentum der Entwickler vor kommerziellen Mißbrauch. Nur so zahlt sich am Ende des Tages das private Engagement aus!

Digitale 2D und 3D Konstruktionsdaten sind auch nur Bits & Bytes, wie Software Quellcode. Es spricht demnach nichts dagegen, diese Daten in Form eines Open Source Projekts offen zu legen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Willkommen bei Projekt Null, die Spur 0 Open Source Initiative.

Wohin die Reise führen soll, liegt zweifelsohne an euch! Ein paar Wünsche und Anregungen finden sich hier: Die Ziele